Tipp - Worauf kommt es an...

So entwickelt ihr eine gute Software:

  • Weckt Interesse!
    Lasst die Nutzer eurer Software entdecken und gestalten. Erzeugt Spannung durch Abwechslung, Variationsmöglichkeiten und Lernerfolgskontrollen. Bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade bei Übungen und Simulationen. Fördert logisches Denken, Konzentration und die Kreativität anderer Schüler.
  • Schafft Wissen!
    Vermittelt das, was ihr selbst verstanden habt. Denkt aber daran, dass die Nutzer eurer Software sich wahrscheinlich mit dem Thema bisher nicht so beschäftigt haben, wie ihr. Knüpft daher an das allgemeine Wissen, die Vorerfahrungen und Kompetenzen von Gleichaltrigen an. Bietet ihnen die Möglichkeit der Vertiefung. Übungen, Erläuterungen und Veranschaulichungen sind weitere Gütezeichen eines professionellen Programmes. Hervorragend, wenn aus Theorie dann auch noch Praxis wird. Daher gebt Tipps, wie andere Schüler selbst experimentieren und an der Sache weiterforschen können.
  • Bleibt verständlich!
    Wir wollen kein „Fachchinesisch“, sondern eine Sprache, die von allen verstanden wird. Achtet auf möglichst einfache Formulierungen, auf Klarheit und Aussagekraft eurer Texte. Unterstreicht eure Aussagen durch den Einsatz von Grafiken, Diagrammen, Bildern oder Video-Clips. Wie heißt es doch: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.
  • Achtet auf die Wirkung!
    Wichtig ist ein ansprechender und einheitlicher Aufbau. Stimmt das Design? Ist die Schrift optimal lesbar, sind Bilder und Grafiken aussagekräftig? Auch ein guter Sound, der Einsatz von Sprache und Original-Geräuschen unterstreichen die Wirkung eurer Software. Was wäre eine dargestellte Explosion schon ohne den dazu hörbaren Knall.
  • Führt durch euer Programm!
    Dialog unterstützt das Lernen. Sorgt daher für eine klare Strukturierung des Inhaltes, zeigt Zusammenhänge auf und bildet „logische Ketten“. Gebt den Lernenden möglichst Rückmeldungen. Informiert über Gründe für Erfolge bzw. Misserfolge bei Übungen und Lernerfolgskontrollen. Benutzerfelder und Steuerelemente sollten eindeutig sein. Perfekt ist es, auch Orientierungs- und Navigationshilfen anzubieten. Wie steht es denn mit einer „Hilfefunktion“? Aus Lust soll schließlich kein Frust werden.
  • Sorgt für funktionierende Technik!
    Wird die Software auch von anderen genutzt, dann sollte sie nicht nur leicht installierbar, sondern auch gut zu deinstallieren sein. Achtet auch auf angemessene Ladezeiten und Programmstabilität.
  • Zeigt Wertschätzung!
    Verzichtet auf alle Elemente der Diskiminierung, der Gewalt- und Kriegsverherrlichung!
  • Und zu guter Letzt…
    “Nobody is perfect“. Wir erwarten von euch nichts Unmögliches, sondern wollen in erster Linie Anregungen geben. Hängt die Latte also bitte nicht zu hoch. Setzt das um, was ihr auch wirklich könnt. Schließlich geht es vor allem um Spaß an der Sache und um die Faszination der Wissenschaften.




Die Gewinnerbeiträge werden im Internet präsentiert von Lehrer-Online

im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes „Naturwissenschaften entdecken!